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20 News gefunden


Zitat Vienna Online vom 21.05.2024:

"In Wien sind laut einer Studie der Stadt Wien-Umweltschutz 546 unterschiedliche Wildbienenarten beheimatet. [...] Von der Sandbiene, der Rostroten Mauerbiene über die blau schimmernde Wollbiene bis zur beeindruckend summenden Ackerhummel. Wildbienen sind ein Spiegel für die Biodiversität, bestäuben nebenbei auch unsere Wild- und Kulturpflanzen und sichern so gemeinsam mit der gezüchteten Honigbiene die natürliche Vielfalt und unsere Versorgung mit Obst und Gemüse. [...]

Die größten Gefahren für die Wildbienenpopulation hängen mit der Qualität und Quantität ihrer Lebensräume zusammen. Agrarische Nutzung mit Monokulturen und dem massiven Einsatz von Pestiziden macht ihnen das Leben schwer. Die Stadt Wien setzt zahlreiche Maßnahmen, um die Wildbienen am Summen zu halten - nicht nur am Weltbienentag [...]

Die Stadt Wien setzt hier auf Initiativen wie Blumenwiesen in Parks oder gezielte Pflege von artenreichen Wiesen z. B. auch mit Schafbeweidung. Oft genügt ein »wildes Eck« im Garten oder ein Blumenkisterl mit heimischen Kräutern oder Blumen mit ungefüllten Blüten, um diversen Arten einen Lebensraum zu bieten. [...]

Förderung der Artenvielfalt - vom Grüngürtel bis zu Gratis Pflanzen fürs Blumenkisterl [...]
Damit alle Wiener*innen auch etwas zur Biodiversitätsförderung beitragen können, hat die Stadt Wien-Umweltschutz die Aktion »Pflanz mich! Für Artenvielfalt in Wien« ins Leben gerufen. Seit dem Jahr 2023 wurden an mehreren Standorten insektenfreundliche Kräuter fürs Blumenkisterl und heimische Heckensträucher für Garten oder Terrasse verteilt, insgesamt bisher mehr als 5000 Pflanzen. [...]" ...
Quelle: vienna.at

Zitat Salzburger Nachrichten vom 17.05.2024:

"Die Vorarlberger Gemeinde Gaschurn (Bez. Bludenz) hat immer wieder Probleme mit großen Aufkommen von Maikäfern, die vor allem der Landwirtschaft zusetzen. Daher hat man sich dort eine ungewöhnliche Aktion überlegt: Wer einen Fünfliter-Kübel mit Maikäfern zum Abfallsammelzentrum bringt, erhält gratis eine Freikarte für die örtlichen Schwimmbäder in Gaschurn oder Partenen, so die Montafoner Gemeinde, die die Bevölkerung in sozialen Medien zum Sammeln aufrief. [...]

»Damit wir das lästige Maikäferproblem in den Griff bekommen, sollten wir alle zusammenhalten«, hieß es dort. Die gesammelten Tiere werden im Sammelzentrum kühl gestellt und schließlich am Kompost entsorgt. Das sei die vom Vorarlberger Naturkundemuseum inatura empfohlene Vorgangsweise, so Bürgermeister Daniel Sandrell. Wer die meisten Käfer bringt, erhält übrigens eine Saisonkarte. [...]" ...
Quelle: sn.at

Zitat ORF Steiermark vom 16.05.2024:

"Um heimische Ökosysteme dreht sich eine neue Ausstellung im Graz Museum: Die Schau »Habitat« taucht auf künstlerische und wissenschaftliche Weise in verschiedene Lebensräume der Stadt Graz ein – gemäß dem Jahresmotto des Graz-Museum »Stadt & Natur«. [...]

Viel gibt es zu entdecken und zum Mitmachen in der Ausstellung, die im Graz Museum Einblicke in das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur gibt. [...] Neben Exponaten aus dem Grazer Naturleben samt historischen Rückblicken zeigen künstlerische Positionen die Sorge um funktionierende Ökosysteme im urbanen Raum. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat ORF Oberösterreich vom 08.05.2024:

"Scharfe Kritik gibt es nun an den Plänen für weitere geplante Windräder in Schenkenfelden im Mühlviertel. Umweltanwalt Martin Donat und Umweltschutzorganisationen kritisieren neben der Zerstörung des Landschaftsbildes auch die Auswirkungen auf Mensch und Tier. [...]" ...
Quelle: ooe.orf.at

Zitat Der Standard vom 07.05.2024:

"Die Beziehung zwischen Honigbienen und Wildbienen ist komplex. Medial konstruierte Konflikte sind nicht hilfreich. Vor allem der menschliche Eingriff bedroht das Überleben der Insekten [...] Imkermeister Ernst Brandl schreibt in seinem Gastkommentar darüber, wie der Mensch den Lebensraum aller Bienen gefährdet und warum ein Konflikt zwischen Imkerinnen und Imkern und Wildbienenfreundinnen und -freunden kontraproduktiv ist. [...]

Um den Schutz aller Bienenarten zu gewährleisten, müssen sowohl Imkerinnen und Imker als auch Wildbienenfreundinnen und -freunde erkennen, dass ihre Ziele im Grunde deckungsgleich sind. Beide Gruppen setzen sich für gesündere Lebensräume, die insektenfreundliche Veränderung der Landschaft und die Erhaltung der Biodiversität ein; der Großteil der Imkerinnen und Imker Österreichs sorgt aktiv für blühende Wiesen und sucht den Dialog mit in der Landwirtschaft Tätigen, um diese für die auch für den Menschen schädliche Wirkung von Insektiziden und den Verlust des naturbelassenen Lebensraums zu sensibilisieren. Gemeinsame Initiativen, wie die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Bedeutung der Wildinsekten und das Schaffen von pestizidfreien zusammenhängenden Lebensräumen – den Bienen-"Oasen" –, tragen dabei signifikant zur Verbesserung der Situation bei, ohne Menschen, deren Lebensgrundlage von Honigbienen abhängt, zu Täterinnen und Tätern zu machen. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat ORF Salzburg vom 07.05.2024:

"Neue interaktive Stationen und Attraktionen erweitern ab sofort das Angebot des Nationalparkzentrums in Mittersill (Pinzgau). Eine neue Erlebnisausstellung will die Welten des Nationalparks begehbar machen. Nach mehrmonatiger Umbauphase ist das Zentrum am Dienstag eröffnet worden. [...] Zehn neue Räume sind nach dem Umbau nun für Besucherinnen und Besucher zugänglich. [...]

Ausgestellt sind auch Werke der 91-jährigen Malerin Mariloise Jordan aus Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau). Mit ihren Aquarelle-Bildern zeigt sie die Vielfalt der Blumen und Gräser der Bergwelt im Nationalpark. [...]

Nationalparkzentrum zählt 80.000 Besucher pro Jahr [...]" ...
Quelle: salzburg.orf.at

Zitat Vorarlberg Online vom 26.04.2024:

"Bei der Dokumentation der schwindenden Artenvielfalt ist die Forschung auf Hilfe der Bevölkerung angewiesen, denn die Datenlage ist unzureichend. [...] Eines dieser Projekte ist das »Viel-Falter Tagfalter-Monitoring Vorarlberg«, über das seit 2020 in gemeinsamer Arbeit von Laien und Fachleuten 11.000 Schmetterlingsindividuen gezählt und bestimmt wurden. [...]

In Vorarlberg gibt es 160 Tagfalter- sowie rund 2.360 Nachtfalterarten, viele sind stark unter Druck. Landschaftliche und klimabedingte Veränderungen verschieben Verbreitungsgrenzen, Warenverkehr und Tourismus bringen bisher nicht heimische Arten in neue Regionen - mit ungewissen Folgen. [...]

Diese Lücke schließen soll das Tagfaltermonitoring, das 2023 auf ganz Österreich ausgeweitet wurde und seit 2018 in Tirol läuft. Die Sympathien genießenden Tagfalter, von der Bevölkerung relativ leicht zu sichten und zu bestimmen, lassen als Bio-Indikatoren Rückschlüsse auf den generellen ökologischen Zustand zu. In Vorarlberg zählten Experten in den vier Jahren 8.000 Falter aus 108 Arten an hundert zufällig ausgewählten Wiesenstandorten, rund 3.400 Beobachtungen steuerten Freiwillige bei. 68 Prozent der in Vorarlberg vorkommenden Arten wurden dabei dokumentiert. Am häufigsten gezählt wurde der Kleine Fuchs, gefolgt vom Kleinen Kohlweißling und dem Großen Ochsenauge. [...]" ...
Quelle: vol.at

Zitat BVZ/ Güssing vom 23.04.2024:

"Die Vereine »Rund ums Moor« und »Rinderweide am Zickentaler Moor« sind 20 Jahre alt. Jetzt wird gemeinsam gefeiert.
Die Erfolgsgeschichte des Zickentaler Moors, begann vor 20 Jahren mit der Frage wie das 12.000 Jahre alte Moor auch zukünftig erhalten werden könnte. Ausschlaggebend dafür war, die Böden zu schützen. [...]

Durch Förderungen konnten die Landwirte dazu bewogen werden Agrarland in Weideland zu wandeln und es gelang, Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz zu verbinden. »Die Ochsen sind natürlich auf diesen Wiesen und haben ein geringeres Gewicht als man annimmt«, erklärt Projektleiterin Helga Galosch. Durch den naturnahen Weidebetrieb gibt es ungedüngte Böden und nachhaltige Bodendiversität. Die Rinder schädigen das Gras nicht und düngen es auf natürliche Weise selber« so Galosch weiter. Die Tiere werden als friedlich, genügsam und winterhart beschrieben, kommen mit sechs bis acht Monaten auf die Weiden und leben dann weitere 24 bis 30 Monate in freier Natur. Inzwischen bewegen sich rund 150 Ochsen von Weide zu Weide.

Die beiden Vereine haben inzwischen zahlreiche Preise und Anerkennungen erhalten, unter anderem den Anerkennungspreis für Umweltschutz des Landes Burgenland, den Tierschutzpreis des Burgenlandes für artgerechte Tierhaltung und den burgenländischen Regionalitätspreis für Umwelt und nachhaltigen Schutz der Natur. Ihr 20-jähriges Jubiläum feiern sie am 27. April gemeinsam in Eisenhüttl. [...]" ...
Quelle: bvz.at

Zitat Kronen Zeitung/ Niederösterreich vom 18.04.2024:

"Alarm schlägt eine Tierschützerin in Bad Erlach: Die Gemeinde lasse ein Vogel-Paar am Schornstein der ehemaligen Ziegelei im Stich. Bürgermeisterin weist den Vorwurf strikt zurück, den man tue genau das, was ein echter Experte angeraten hätte. [...]

Bürgermeisterin Bärbel Stockinger stellt [...] fest, dass man gerade bei den Störchen äußerst gewissenhaft vorgehe. »Nach unserer Anfrage bei BirdLife konnten wir den Obmann des Storchenvereins Rust gewinnen, der sogar extra zu uns gekommen ist, um die Situation zu begutachten«, betont Stockinger. [...]
Der Experte habe geraten, dem Wildtier nicht zu sehr »ins Nest zu pfuschen«. Der Zugvogel schaffe den Nestbau schon alleine. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Vorarlberg Online vom 17.04.2024:

"Flugzeuge, Bauaktivitäten oder Tiefseebohrungen: Die Welt wird lauter, worunter die akustische Kommunikation von Wildtieren stark leidet. Sie »überhören« Feinde, haben ein erhöhtes Stresslevel und Probleme bei der Nahrungssuche, was auch zur Abnahme von Populationen führen kann, erklärte Angela Stöger vom Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) anlässlich des Internationalen »Tag gegen Lärm« am 24. April. [...]

Man habe beispielsweise festgestellt, dass manche Vogelarten im urbanen Umfeld um bis zu 14 Dezibel lauter singen. [...] Manche Tiere würden auch die Frequenz ändern, in der sie kommunizieren. [...] Besonders betroffen seien Tiere im Meer, wie Wale oder Delfine, aber auch Fische, weil sich Schall im Wasser aufgrund der Dichte des Mediums weit ausbreite. Sie seien wegen der eingeschränkten Sicht stark auf die akustische Kommunikation angewiesen. Neben der Orientierung würden permanenter Schiffslärm und Ölbohrungen auch einen negativen Einfluss auf Partnersuche und Partnerwahl haben. [...]" ...
Quelle: vol.at

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