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4 News gefunden


Zitat Der Standard/ Deutschland vom 16.04.2024:

"Ein Bildungscampus in Hainburg sorgt für Aufregung. In Niederösterreich häufen sich zurzeit Bauprojekte, die unmittelbar neben Naturschutzgebieten geplant sind [...]

Ein Campus mit über 400 Studienplätzen und zusätzlich ein Gymnasium, das die überfüllten Schulen im Bezirk entlasten soll: Die Landes- und Ortspolitik sieht im geplanten Bildungscampus in Hainburg einen großen Wurf. Es handle sich um »hochwertige Bildungseinrichtungen«, die auf dem Gelände entstehen sollen, sagt Hainburgs Bürgermeister Helmut Schmid (ÖVP). [...] Das Problem für Kritikerinnen und Kritiker ist die Lage, denn der Campus grenzt an das Natura-2000-Gebiet am Rande des sogenannten Hainburger Schlossbergs, der bislang kaum bebaut ist und vom gesamten Stadtgebiet aus gut zu sehen ist. [...]

Besorgt ist man im Fall einer Umsetzung über großflächige Bodenversiegelung sowie die »Zerstörung des Stadtbilds«, betont Annika Waldhaus, die mit einer Onlinepetition mehrere Hundert Stimmen gegen das Projekt sammeln konnte. [...] Zudem würden die Hainburgerinnen und Hainburger kaum etwas von dem Projekt erfahren. [...]

In der Marchfelder Gemeinde Untersiebenbrunn steigen schon länger Einwohnerinnen und Einwohner auf die Barrikaden und protestieren gegen eine Deponie, die direkt neben ein Natura-2000-Gebiet gebaut werden soll [...] In Ebenfurth gibt es wiederum Diskussionen über eine Eisenbahnstrecke, die durch ein Schutzgebiet führen soll. Auch in Klosterneuburg stemmen sich seit längerem Teile der Bevölkerung und auch die Politik gegen eine Erdaushubdeponie, die auf dem Gebiet eines Schutzgebiets geplant ist. Und auch gegen die sogenannte Ostumfahrung von Wiener Neustadt wird protestiert, denn dort soll die geplante Straße mitten durch das dortige Natura-2000-Gebiet führen. [...]

Falls nun ein Grundstück, welches sich im oder im Nahbereich eines Natura-2000-Gebiets befindet, in Bauland umgewidmet werden soll, muss die zuständige Gemeinde im Rahmen der Umwidmung eine Naturverträglichkeitsprüfung durchführen. ...
Quelle: derstandard.de

Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark - Leoben vom 05.03.2024:

"Auch Ronald Schlager, Bürgermeister von St. Stefan, klagt über rücksichtslose Massen an Schaulustigen, die wegen der spektakulären Erika-Blüte in der Hinterlobming alles zuparken und vermüllen. [...] Die Erikablüte zieht jedes Jahr im Frühling viele Naturliebhaber auf die Gulsen bei Kraubath und in die Hinterlobming in St. Stefan [...]

»Der dringende Appell an die Leute, Rücksicht auf die Natur und fremdes Eigentum zu nehmen, ist das einzige, was uns letztlich übrigbleibt«, seufzt Ronald Schlager, Bürgermeister von St. Stefan. Die Touristenhorde, die jedes Jahr die Hinterlobming stürmt, wenn die Erika-Blüte ihre volle Pracht entfaltet, und eine Spur der Verwüstung durch die ansonsten unberührte Natur zieht, lässt natürlich auch ihn nicht kalt. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 21.02.2024:

"Grafenwörths Bürgermeister Alfred Riedl (ÖVP), der seine Funktion als Gemeindebund-Chef vergangenen Juli ruhend gestellt hat, ist in den vergangenen Tagen erneut unter Beschuss geraten. Ihm werden seit geraumer Zeit fragwürdige Grundstücksdeals im Zuge des Bauprojekts Sonnenweiher in seiner Heimatgemeinde vorgeworfen. Konkret geht es um rund 200 Reihenhäuser, die rund um einen Foliensee gebaut werden. [...]

Kritik äußert nun auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace und nimmt das Land Niederösterreich ebenfalls in die Pflicht. Eine aktuelle Studie in Auftrag von Greenpeace habe neue Erkenntnisse gebracht, heißt es in einer Aussendung. [...] Für das Projekt Sonnenweiher musste die Gemeinde die örtliche Raumordnung ändern, das Land wiederum musste als Aufsichtsbehörde zustimmen. [...]

Die Studie zeige auf, dass ökologische Bedenken mit fadenscheinigen Argumenten vom Tisch gewischt worden seien. So sei das Areal des Bauvorhabens als »artenarm« bezeichnet worden, obwohl sich in unmittelbarer Nähe ein Europaschutzgebiet befinde. [...]" ...
Quelle: derstandard.de

Zitat WWF vom 03.10.2023:

"Dotierung ökologisch höchst riskant – Umweltorganisation fordert stattdessen besseren Wasserrückhalt [...]

Aktuell befinden sich das Welterbe-Sekretariat der UNESCO und das Ramsar-Sekretariat auf einer gemeinsamen »Advisory Mission« am Neusiedler See. Ihr Ziel: sich vor Ort ein Bild von den umstrittenen Wasserzuleitungs-Plänen zu machen. Zu diesem Anlass warnt die Naturschutzorganisation WWF Österreich eindringlich vor den irreparablen Schäden einer künstlichen Zufuhr von Donauwasser in den Neusiedler See: »Eine Zuleitung von Fremdwasser würde den salzhaltigen See zusehends aussüßen und letztlich zum völligen Verlust des Salzes führen«, warnt WWF-Naturschutzexperte Bernhard Kohler. [...] »Fast alle Tier- und Pflanzenarten, die den Neusiedler See zu einem europaweit einmaligen Gewässer machen, benötigen einen gewissen Salzgehalt«, erklärt Kohler. »Außerdem wird der Neusiedler See mit der Zuleitung an Selbstreinigungskraft verlieren und es wird zu massiven Algen-Vermehrungen und zu einer beschleunigten Verschlammung und Verlandung des Sees kommen.«

Anstatt Donauwasser in den See zu leiten, bräuchte es laut WWF ein anderes Wassermanagement in der Region: Hochwässer dürften nicht mehr im bisherigen Umfang abgeleitet werden. Dafür müssten die in der Vergangenheit abgetrennten, großen Überschwemmungsräume wieder an den See angebunden werden, da sie bei Hochwasser Reserven für Trockenzeiten speichern können. [...] ...
Quelle: wwf.at

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