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Zitat Der Standard vom 28.03.2024:

"Die kleine Gemeinde Andlersdorf am Südrand des Marchfelds hat beinahe so viele Autos wie Einwohner. Selbst Lösungen wie Sammeltaxis stoßen hier schnell an ihre Grenzen [...]

154 Einwohnerinnen und Einwohner, 148 Autos. Das brachte den kleinen Ort kürzlich doch ins Rampenlicht: Laut einer aktuellen Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) gibt es in keiner anderen Gemeinde Österreichs so viele private Pkws pro Einwohner. [...]

»Es ist klar, dass die Leute alle mit dem Auto fahren müssen«, sagt Angela Fabian [...] »Hier gibt es nichts. Keinen Kindergarten, keine Schule, keinen Supermarkt.« Zum Einkaufen oder wenn sie die Kinder in die Schule bringt, fährt sie mit dem Auto ins nahegelegene Orth an der Donau. [...]
Ein weiteres Problem: Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, sozial Schwache oder andere, die kein Auto besitzen oder nicht selbst fahren können, sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. [...]

Georg Hauger, Verkehrsplaner an der TU Wien, kennt diese Probleme. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Mobilität auf dem Land. »Land ist aber nicht gleich Land. Während sich schmale Täler in Tirol oder Vorarlberg vergleichsweise gut vernetzen lassen, kommen im Marchfeld, aber auch im Wein- und Waldviertel mit ihrer flächigen Struktur alle Nachteile zusammen«, sagt er. Gerade für die erste und letzte Meile der Wege könne es durch die verstreuten Siedlungen und Häuser nie kostendeckende Angebote geben. Der Fahrradverkehr sei im Marchfeld nach wie vor unterentwickelt, alternative Systeme wie Sammeltaxis scheitern häufig an Verständlichkeit und Bequemlichkeit. »Der Leidensdruck ist immer noch zu gering. Jeder macht sein eigenes Ding, die Autoabhängigkeit steigt.« [...]" ...
Quelle: derstandard.at
 
Mobilität / Verkehr

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