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25 News gefunden


Zitat Kleine Zeitung vom 22.05.2024:

"Wie geht es einer Frau als Ortschefin, und wieso gibt es nicht mehr Frauen als Bürgermeisterinnen? Schülerinnen der HAK Judenburg haben bei Eva Pickl aus Kobenz nachgefragt. [...]

Nur rund elf Prozent aller Bürgermeister in Österreich sind weiblich. Auch bei den Gemeinderäten herrscht noch Ungleichheit: 26 Prozent sind Frauen. Die meisten Kommunen im Land werden also von Männern geleitet. Aber warum ist das so? »Ich glaube, dass es noch immer mit Kindern und Familie zu tun hat«, erzählt Eva Pickl (ÖVP). Sie ist seit 2022 Ortschefin von Kobenz im Bezirk Murtal – und übrigens die einzige Frau im Gemeinderat. [...]

Die Vereinbarkeit von Familie und politischer Karriere ist laut Pickl nicht immer gegeben. [...]
Gibt es Zusammenhalt zwischen den Frauen? »Ja, das hat sich aber erst in den letzten Jahren entwickelt«, erzählt die Bürgermeisterin etwa von einer WhatsApp-Gruppe für Ortschefinnen aus ganz Österreich, wo man sich über Probleme und Fragen austauscht. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at
 
Gleichstellung Interview Politik Bildung / Ausbildung

Zitat MeinBezirk.at vom 17.05.2024:

"Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geht in die zweite Runde: Nachdem für die Förderperiode 2023/24 bereits 66 Integrationsprojekte eine AMIF-Förderung in Höhe von über 27 Millionen Euro erhalten haben, findet nun der zweite Aufruf für 2025/26 statt. Insgesamt stehen dafür 32 Millionen Euro zur Verfügung, wovon knapp 24 Millionen aus EU-Mitteln und rund acht Millionen aus nationalen Mitteln kommen. Erstmals wurde auch eine Werteklausel in die Verträge mit den geförderten Projekten aufgenommen. [...]

Gefördert werden, sollen insbesondere Projekte, die die Sprachförderung von zugewanderten Kindern, Jugendlichen aber auch von Frauen mit Migrationshintergrund im Fokus haben. Weiters soll die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen forciert werden [...] Erstmals wurde auch eine Werteklausel in die Verträge mit den geförderten Projekten aufgenommen. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at
 
Gleichstellung Finanzen innovative Projekte Behörde / Amt

Zitat Der Standard vom 15.04.2024:

"Die österreichische Kommunalpolitik hält Frauen noch immer auf Distanz. Nur elf Prozent der Bürgermeister:innen sind Frauen. Viele lange und ineffiziente Sitzungen wirken unter anderem abschreckend [...] Wie es ist, wie es früher war und wo sich die Kommunalpolitik hinentwickeln sollte, das diskutierten die 116 Teilnehmerinnen der Tagung. [...]

»Ewiges Herumsitzen« in ineffizienten Sitzungen, hört man von vielen Frauen auf die Frage, warum sie denn nicht in den Gemeinderat wollen. Ein Ergebnis davon: kaum Bürgermeisterinnen und noch weniger weibliche Doppelspitzen in den Gemeinden. Eine Frau Bürgermeisterin und eine Frau Vizebürgermeisterin gibt es nur in 14 Gemeinden in Österreich (0,7 Prozent). [...]

In der Bundespolitik gibt es immerhin 47 Prozent Frauen, weniger werden es schon auf der Landesebene mit 38 Prozent. [...]

Helga Lukoschat, Politologin und Vorstandsvorsitzende der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, bot einen Blick nach Deutschland. Besser steht man dort mit einem Bürgermeister:innen-Anteil von 9,8 Prozent auch nicht da. Die Gründe für die Unterrepräsentanz sind dieselben wie in Österreich: Politik ist familienunfreundlich, es fehlt den Frauen an Zeit für aufwendige Netzwerkarbeit, oder der vorherrschende Sexismus wirkt abschreckend, etwa in Form von unterschiedlichen Standards für Frauen und Männer. Gezielte Programme wie Netzwerke für Bürgermeisterinnen können helfen, sagt Lukoschat. [...]" ...
Quelle: derstandard.at
 
Gleichstellung Politik Veranstaltung

Zitat Kommunal vom 12.04.2024:

"Im Rahmen der zweiten Bundestagung der Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen wurden die Ortschefinnen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Gattin Doris Schmidauer in die Hofburg geladen. Der Einladung folgten rund 150 Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen. [...]

»Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn Frauen und Männer gleichermaßen und gleichberechtigt mitreden,« so der Bundespräsident. [...]
Aktuell gibt es in Österreich 227 Bürgermeisterinnen. Von insgesamt 2.093 Gemeinden sind das 10,8 Prozent. [...] Die meisten weiblichen Bürgermeister gibt es in NÖ (83), gefolgt von Oberösterreich (49), der Steiermark (26) und Tirol (21). Im Burgenland gibt es aktuell 17, in Salzburg 14, in Kärnten 10 und in Vorarlberg 7 Bürgermeisterinnen.

Betrachtet man die Gesamtzahl der Kommunalpolitikerinnen in Österreich, so zeigt sich ein durchaus starker Frauenanteil: Aktuell gibt es rund 500 Vizebürgermeisterinnen und rund 10.300 Mandatarinnen (von insgesamt 39.330) in den 2.093 Gemeinden in ganz Österreich. Zusammengerechnet sind also rund 26 Prozent aller Kommunalpolitiker:innen Frauen. [...]" ...
Quelle: kommunal.at
 
Gleichstellung Politik Veranstaltung

Zitat Der Standard vom 11.04.2024:

"Die Finanzen der Gemeinde, die Vereinbarkeit von Familie und Job und die rechtliche Verantwortlichkeit bereiten Bürgermeisterinnen und Ortschefs Sorgen [...]

Zwiegespalten sind weibliche und männliche Amtsträgerinnen und Amtsträger auch in der Frage, ob unterschiedliche Erwartungen an Männer und Frauen im Amt gestellt werden: 85 Prozent der Männer sehen keine Unterschiede, 58 Prozent der Frauen hingegen schon. Ein Problem für weibliche Bürgermeisterinnen ist auch die herrschende Rede- und Sitzungskultur. Diese nehmen die männlichen Amtsinhaber wiederum weniger als Belastung wahr. [...]

Abschreckend sind auch die rechtliche Verantwortung und die Komplexität des Bürgermeisterjobs. Gemeinden holen sich denn auch immer öfter juristische Hilfe. [...]
Gemeinden sind noch immer jene politische Ebene, wo Frauen am stärksten unterrepräsentiert sind. Rund 26 Prozent der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sind Frauen – der Anteil der Bürgermeisterinnen liegt in Österreich gar nur bei elf Prozent [...]" ...
Quelle: derstandard.at
 
Gleichstellung Studie / Umfrage Politik

Zitat Die Presse vom 07.03.2024:

"In 1425 der 2093 österreichischen Gemeinden sind sowohl der Bürgermeister als auch dessen Stellvertreter Männer.

Die Kommunalpolitik in Österreich ist weiterhin klar männlich dominiert. Nur elf Prozent der heimischen Ortschefs sind weiblich, auch in den Gemeinderäten sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Je kleiner die Gemeinde, desto seltener haben Frauen das Sagen [...] Nur in 14 Gemeinden österreichweit gibt es eine weibliche Doppelspitze. Insgesamt gab es bei der Erhebung durch das Institut Foresight Ende des Vorjahrs in Österreich 232 Bürgermeisterinnen. [...]

Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den östlichen und den westlichen Bundesländern. An der Spitze liegt das Bundesland Wien (wo allerdings die 23 Bezirke untersucht wurden) mit 26 Prozent Frauenanteil in der Bezirksvorstehung. Am wenigsten Bürgermeisterinnen gibt es in Vorarlberg (6 Prozent) und Tirol (7). Seit 2021 sind nur 23 Bürgermeisterinnen österreichweit dazugekommen. [...]" ...
Quelle: diepresse.com
 
Gleichstellung Politik Statistik

Zitat Kleine Zeitung vom 07.03.2024:

"Eine aktuelle Studie zeigt: Frauen in der Politik werden medial zu wenig gesehen. Das hat viele Ursachen. Auch Hass und Häme sind Gründe für den Rückzug. Mit der Präsentation einer neuen Expertinnen-Datenbank soll gegengesteuert werden. [...]

Doch auch abseits von Politikerinnen ist es für Frauen noch oft sehr schwer, in Medien vorzukommen und wenn sie sich doch dafür entscheiden, müssen sie in Zeiten von verhärteten Debatten auf Social Media vermehrt mit Kritik rechnen, die sexualisiert ist und meist sehr persönlich wird. Nicht jede Expertin ist darauf vorbereitet oder kann mit diesem Hass umgehen. [...]

Eine wichtige Maßnahme, um Frauen und vor allem ihre Expertise stärker in den Vordergrund und auch in die Medien zu rücken, wurde gestern daher genau punktgenau präsentiert. Gemeinsam mit Frauendomäne, einer Expertinnendatenbank, die dieses Service schon seit fünf Jahren für Medien zugänglich macht, wurde nun auch eine steirische Variante davon gelauncht. Und zwar durch die Initiative von Felin. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at
 
Gleichstellung Politik Thementag innovative Projekte

Zitat Salzburger Nachrichten vom 20.02.2024:

"47 Frauen wollen am 10. März Bürgermeisterin werden - von insgesamt 270 Kandidaten. Elf Ortschefinnen gibt es aktuell [...]

Die Zahl der Bürgermeisterinnen in Salzburg hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. 2014 standen gerade einmal fünf Frauen Gemeinden vor. Heute sind es elf - bei unverändert 119 Gemeinden. Das zeigt schon: Die Gleichberechtigung in den Amtsstuben vollzieht sich im Schneckentempo. [...]" ...
Quelle: sn.at
 
Gleichstellung Politik Statistik Behörde / Amt

Zitat Kurier vom 13.02.2024:

"Nur 17 Prozent der Kandidaten für das Bürgermeisteramt in 119 Salzburger Gemeinden sind Frauen. [...]

Am 10. März finden in 119 Gemeinden im Land Salzburg die Gemeinderatswahlen statt. 439.785 Männer und Frauen sind dabei wahlberechtigt, 395 Listen stehen zur Wahl, 8.252 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf den Stimmzetteln.

Bei der Wahl sind männliche Bewerber klar in der Überzahl. Von den 8.252 Kandidaten sind nur 2.544 weiblich, also nur etwas mehr als 30 Prozent. [...] Noch krasser ist das Verhältnis bei den Bürgermeisterwahlen. Von den 270 Personen, die sich um das Amt des Bürgermeisters bewerben, sind nur 47 Frauen (rund 17 Prozent). [...]" ...
Quelle: kurier.at
 
Gleichstellung Politik Statistik

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 10.12.2023:

"Besonders für Frauen scheint Kommunalpolitik nicht attraktiv zu sein. Nur 10,4 Prozent der österreichischen Bürgermeister sind weiblich. [...]

Reka Fekete (ÖVP) bewegt sich anmutig, gibt sich zurückhaltend und hat dabei eine herzliche Präsenz, wie man sie sich bei der Ministerpräsidentin eines skandinavischen Landes vorstellt, nicht bei der Bürgermeisterin von Au am Leithaberge, einer 1000-Seelen-Gemeinde in Niederösterreich. Sie steht im Aufenthaltsraum der Kinderkrippe, die sie innerhalb von drei Monaten aus dem Boden gestampft hat. [...]
Das ist so eine Sache mit dem Beruf und der Vereinbarkeit, auch für die 35-jährige Bürgermeisterin: Jede freie Stunde bist du im Termin, im Gemeindeamt. Kein Wunder, dass tendenziell weniger Frauen den Job machen wollen, der weibliche Anteil liegt in Österreich bei 10,4 Prozent. [...]
Fekete habe das große Glück gehabt, einen emanzipierten Mann zu haben, der von Anfang an ins familiäre Organisationssystem eingebunden war. [...]

Veronika Grill (SPÖ) nimmt eine Zigarette aus der Schachtel und stapft los, die Fichtennadeln um den Ödensee neigen ins Gelbe. Ende 2019 ist sie aus Wien zurück nach Bad Mitterndorf gekommen. [...] Keine zwei Monate später habe sich herauskristallisiert, dass sie statt ihm die Bürgermeisterin von Bad Mitterndorf werden soll. [...] Eigentlich hätte ihre Mama, die im Gemeinderat saß, es machen sollen. Die Mama aber, die hätt’s nur gemacht aus Pflichtbewusstsein. Da habe sich Grill gesagt: »Ich versteh nicht, dass ihr keinen findets, ich find den Job großartig.« Das Problem: Sie stand auf keiner Wahlliste, war nicht im Gemeinderat. Angetreten ist die jüngste (Jahrgang 1992) und erste Bürgermeisterin im Ausseerland ihr Amt als Volksbürgermeisterin – also ohne Mandat, ohne Stimmrecht, wohl aber leitet sie die Gemeinderatssitzung. Relevante Unterlagen stelle sie allen Parteien freiwillig zur Verfügung: »Ich habe nix zu verheimlichen.« [. ...
Quelle: derstandard.de
 
Gleichstellung Politik Behörde / Amt

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