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"Erstmals liegt mit der Studie "Erwerbspotential in der Sozialhilfe" eine umfassende Aufarbeitung der Probleme, Bedürfnisse, Potentiale und Ausstiegsszenarien von MindestsicherungsbezieherInnen vor. Im Auftrag der Stadt Wien (Magistratsabteilung 24 - Gesundheits- und Sozialplanung, Magistratsabteilung 40 - Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht, Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds waff) und des AMS Wien erstellte L&R Sozialforschung in Kooperation mit FORBA Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt die erste große Annäherung an die Thematik. Wesentliche Forschungsergebnisse flossen bereits in die Vorbereitungsarbeiten für die Mindestsicherung ein. Die europaweit einzigartige Studie, die auch aus ESF-Mitteln gefördert wurde, ist nach den "Städteporträts" (Vergleich der Wohlfahrtssysteme von sechs europäischen Großstädten) und dem "Wiener Sozialbericht 2010" der dritte Band der "Sozialpolitischen Schriften" der MA 24. Sie kann gratis unter der E-Mail-Adresse post@ma24.wien.gv.at angefordert bzw. online unter www.wien.gv.at/gesundheit/einrichtungen/planung/index.html abgerufen werden [...]

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 22.02.2011

Das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung hat im Auftrag der Stadt Wien (Magistratsabteilung 24 - Gesundheits- und Sozialplanung) die Wohlfahrtssysteme europäischer Großstädte skizziert. Der Auftrag erfolgte im Herbst 2009, die Ergebnisse liegen nun brandneu vor. Wien wird mit Brüssel, Hamburg, Lissabon, Prag und Stockholm verglichen. Bernd Marin, Michael Fuchs, Pieter Vanhuysse und Gabriele Schmied verantworten die vorliegende Studie federführend. "Mir war es wichtig, bei so einem wichtigen Thema im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung auf Wissen zu setzen. Zu glauben, dass die Arbeit der Stadt Wien im Sozial- und Gesundheitsbereich dort ankommt, wo sie gebraucht wird, reicht nicht. Deshalb haben wir diese Studie beauftragt. Es freut mich daher besonders, dass Wien im Städtevergleich so gut abschneidet", so die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Die Studie ist ab sofort im Internet unter www.wien.gv.at/gesundheit/einrichtungen/planung/index.html abrufbar. [...]

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 16.08.2010

St. Pölten - "In Niederösterreich sind 170.000 Menschen armutsgefährdet", sagte Landesrätin Mag. Karin Scheele heute, 9. Februar, bei der Präsentation einer aktuellen Studie zu den Themen Armut, Einkommen und Soziales in St. Pölten. "Mit einer Armutsgefährdungsquote von elf Prozent liegt Niederösterreich für das Jahr 2008 im österreichischen Mittelfeld." Besonders Alleinerzieherinnen, kinderreiche Familien, Pensionisten, Personen mit geringer Bildung und Migranten seien in erhöhtem Ausmaß von Armut betroffen. "Auf der anderen Seite können immer mehr Menschen als reich bezeichnet werden, die Kluft wächst", führte die Landesrätin weiter aus, die auch betonte: "Bei armutsgefährdeten Einpersonenhaushalten lag das monatliche Durchschnittseinkommen im Jahr 2008 bei 805 Euro netto, zwei Erwachsene mit einem Kind mussten mit durchschnittlich 1.449 Euro im Monat auskommen."

Auch Erwerbsarbeit schütze immer weniger vor Armut und Armutsgefährdung. Obwohl die Erwerbstätigenquote in Niederösterreich mit 73,9 Prozent über dem österreichischen Durchschnitt liege, "waren nur noch knapp 60 Prozent aller Beschäftigungen Normalarbeitsplätze, also ganzjährige Vollzeitbeschäftigungen", so die Landesrätin: "Mittlerweile gelten 67.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher als ?working poor?, da sie mit einem Bruttoeinkommen von weniger als 1.000 Euro auskommen müssen."

Als konkrete Schwerpunkte und Maßnahmen gegen die Armutsgefährdung nannte die Landesrätin u. a. die Themen Aus- und Weiterbildung, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und Pflege betagter Menschen.

Die Studie über die soziale Situation in Niederösterreich wurde von der "Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung" (ÖGPP) verfasst. Die Autoren der Studie sind Dr. Andreas Höferl, Leiter der ÖGPP, sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Barbara Hauenschild und Susanne Halmer.

Unter dem nachfolgenden Link können Sie die Studie als PDF herunterladen: ...
Quelle: ots 9.2.2010/ Niederösterreichische Landesregierung

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