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Lebensberater*innenPeer-Hochstöger Monika




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Interview von Monika Peer-Hochstöger

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ich bin seit mehr als zwei Jahrzehnten im psychosozialen Bereich tätig. Meine Grundmotivation war es ursprünglich, Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, einen Raum zu geben, wo sie so angenommen werden, wie sie sind. Für mich stellt der Beruf der Psychosozialen Beraterin sozusagen eine Zusatzausbildung zu meinem Ursprungsberuf dar. Es ist die Freude, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, da zu sein, wenn es 'brennt' und sie professionell zu beraten. Eine fundierte Ausbildung ist hier sehr wichtig, um eine gute Beziehung, aber auch die notwendige Distanz zu den Menschen aufzubauen und zu halten.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Den Menschen wertfrei zu begegnen und sie in ihrer Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit anzunehmen und zu fördern. Halt zu geben, wenn der eigene Halt des Menschen selbst nicht mehr hält und Vorbild zu sein, dass jeder Mensch und jedes Problem gehalten werden kann. Raum zu geben für Gefühle, Sorgen und Ängste. Und es als Berater:in selbst auszuhalten, was von unseren Klient:innen kommt. In der Existenzanalyse sprechen wir von der Phänomenologie. Ich glaube, das trifft es am besten.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

JA zu mir - Coaching: Selbstwert stärken. Menschen mit einem starken Selbstwert sind resilienter und führen ein eigenverantwortlicheres Leben. Persönlichkeitsentwicklung ist immer zeitgemäß und grundsätzlich nie abgeschlossen.

Stressmanagement, Burnout-Prävention, Entspannungstraining: ein guter Umgang mit Stress kann gesundheitliche und psychische Folgen von permanenten Stressphasen verhindern. Hier stehen Ressourcenarbeit, Wertearbeit und Persönlichkeitsentwicklung im Fokus.

Unerfüllter Kinderwunsch: Was bleibt übrig, wenn der lang ersehnte Kinderwunsch nicht in Erfüllung gegangen ist? Es gilt eine Bestandsaufnahme im Leben zu machen und Trauerarbeit zu leisten; so heißt es Abschied zu nehmen von Träumen und Vorstellungen und die neuen Möglichkeiten, aber auch Begrenzungen zu erkennen. Erst dann können neue Pläne und Ziele definiert werden.


F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Menschen in ihre Eigenverantwortlichkeit zu bringen. Das ist für mich so wunderbar persönlich und ein Erfolg für beide Seiten.


F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ich verfüge über ein breites Netzwerk im psychosozialen Bereich.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Auf Anfrage biete ich Workshops, Vorträge und Gesprächsrunden an.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich möchte mental und körperlich gesund bleiben und mich weiterentwickeln dürfen.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Glück ist ein perfekter Moment.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich wünsche mir mit meinen Lieben gesund und zufrieden alt zu werden. Ich würde manchmal gern meine Katzen in all ihren Bewegungen und Lauten verstehen können.
Für die Welt wünsche ich mir einem Zugang zur Bildung für alle Menschen!


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Das Schiff, das mich wieder zurück bringt - und das möglichst bald!

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Wir haben zwei Leben, und das zweite beginnt, wenn wir erkennen, dass wir nur eins haben. (unterschiedliche Urheber dieses Zitats gefunden)

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Was würden Sie Ihrem 20-jährigen ICH heute sagen?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Lass' dir Zeit für alles und mit allem!


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